Zum Jugendtraining kamen diesmal drei „Wiederholungstäter“ und zwei neue Gesichter an den Ammersee. Für einen der beiden neuen Teilnehmer war es der Saisonstart, für seinen Freund sogar die erste richtige Segelpremiere. Entsprechend gespannt, aber gut gelaunt ging es gemeinsam an die Vorbereitung.
Für das Training wurden zwei Laser und zwei Optis klar gemacht. Da die 24h-Regatta an diesem Tag direkt vor dem Steg startete, verlegten wir unsere Auslaufzeit etwas nach hinten und planten den Start aufs Wasser erst für 12:15 Uhr. Die zusätzliche Zeit an Land wurde natürlich sinnvoll genutzt.
Auf einem speziell geriggten Laser mit sehr kleiner Segelfläche 😉 konnten zunächst Trockenübungen gemacht werden. Dabei wurden wichtige Grundlagen noch einmal aufgefrischt: Wie steuere ich richtig? Was passiert bei einer Wende? Wie reagiere ich auf Winddruck im Segel? Und welche Handgriffe sitzen schon sicher – oder müssen erst wieder aufgefrischt werden?
Dann aber hieß es: raus aufs Wasser.
Der Ammersee zeigte sich einmal mehr von seiner abwechslungsreichen Seite. Der Wind war wechselhaft, mit ordentlichen Böen und spontanen Drehern. Genau das machte das Training anspruchsvoll, aber auch besonders lehrreich. Die Jugendlichen mussten immer wieder aufmerksam reagieren, das Boot anpassen und gemeinsam mit Wind und Welle arbeiten.
Auch das Wiederaufrichten eines gekenterten Lasers konnte mehrfach geübt werden. Bei angenehmen Wasser- und Lufttemperaturen war das nicht nur eine gute Trainingseinheit, sondern sorgte auch für viel Spaß und einige lachende Gesichter.
Nach knapp drei Stunden auf dem Wasser waren Kraft und Konzentration schließlich aufgebraucht. Also ging es zurück an Land. Dort zeigte sich, dass viele Abläufe bereits gut sitzen: Mit mittlerweile routinierten Handgriffen wurden Boote, Segel und Material schnell wieder verräumt.
Am Ende waren sich alle einig: Es war ein gelungenes Jugendtraining mit viel Bewegung, neuen Erfahrungen und guter Stimmung. Besonders schön war, dass auch die neuen Teilnehmer mit Freude dabei waren – vielleicht dürfen wir ja bald ein weiteres Jugendmitglied bei der SGA begrüßen!



























