Optis und Laser trotzen böigem Ammersee-Wind

Beim nächsten Jugendtraining der SGA zeigte sich der Ammersee wieder einmal von seiner typisch wechselhaften Seite. Viel Wind war angekündigt – am Ende kam es zwar etwas weniger heftig als befürchtet, dafür aber sehr böig, drehend und immer wieder überraschend.

Mit dabei waren diesmal auch die jüngsten Jugendmitglieder mit einem Opti sowie zwei Laser. Auch wenn ein „Leichtgewicht“ eigentlich inzwischen auch schon Laser gesegelt ist, entschieden wir uns bei den angekündigten Bedingungen noch einmal bewusst für den Opti – eine gute Wahl, wie sich später zeigen sollte.

Zunächst begann der Tag eher grau und bewölkt, aber die Stimmung war von Anfang an bestens. Gemeinsam wurden die Boote aufgebaut und vorbereitet. Für die Opti-Kinder gab es an Land noch einmal ein paar Trockenübungen, um die wichtigsten Abläufe aufzufrischen: Steuern, Schotführung, Wenden, Halsen und das richtige Verhalten bei Böen.

Nach der Vorbereitung folgte erst einmal eine verdiente Stärkung beim Mittagessen. Danach ging es gut gelaunt aufs Wasser.

Dort warteten zunächst noch ordentlich Wind und eine spürbare Welle auf die jungen Seglerinnen und Segler. Gerade für die Opti-Kids waren das anspruchsvolle Bedingungen – aber sie zeigten eindrucksvoll, dass auch ein Opti bei solchem Wetter richtig Spaß machen kann. Mit Konzentration, Mut und viel Freude meisterten sie die wechselnden Windverhältnisse und kamen immer besser in Fahrt.

Auch die Laser nutzten die böigen Bedingungen für ein intensives Training. Der Wind forderte Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionen, bot aber gleichzeitig ideale Möglichkeiten, wieder Sicherheit und Gefühl für Boot und Segel zu bekommen.

Im Laufe des Nachmittags wurde das Wetter freundlicher. Aus der anfänglichen Bewölkung wurde zunehmend Sonnenschein, der Wind ließ etwas nach und auch die Welle wurde gegen Ende des Tages deutlich angenehmer. So entwickelte sich das Training zu einem rundum gelungenen Segeltag.

Am Ende waren sich alle einig: anspruchsvoll, aber richtig schön. Die Jugendlichen haben gezeigt, dass sie auch mit wechselnden Bedingungen gut umgehen können – und dass die Saison auf dem Ammersee genau so sein darf: lebendig, böig, sonnig und mit jeder Menge Spaß auf dem Wasser.

Gelungener Saisonstart beim Jugendtraining

Trotz angekündigt wechselhaften Wetters traf sich die SGA-Jugend am 31. Mai zum Training am Ammersee – mit viel Motivation, sechs Laser-Seglern und großer Vorfreude auf die neue Segelsaison.

Unter der Anleitung von Sarah und Holger ging es zunächst an die Vorbereitung der Boote. Für viele war es der erste richtige Start in die Saison, und so schlichen sich am Anfang noch ein paar kleinere Patzer ein. Aber das gehört dazu: Nach der Winterpause müssen sich die Handgriffe erst wieder einspielen, bis beim Aufriggen, Slippen und Ablegen wieder alles wie gewohnt sitzt.

Eine kleine organisatorische Herausforderung gab es ebenfalls: Diesmal stand nur ein Schlauchboot als Begleitboot zur Verfügung. Umso wichtiger waren gute Abstimmung, Aufmerksamkeit und ein strukturierter Ablauf – und genau das klappte mit zunehmender Routine immer besser.

Auf dem Wasser zeigte sich der Wind dann passend zur Vorhersage wechselhaft und böig. Mal musste aktiv gearbeitet werden, mal war etwas Geduld gefragt. Die Jugendlichen meisterten die Bedingungen jedoch richtig gut und zeigten, dass sie auch mit anspruchsvolleren Situationen sicher umgehen können. Gerade für den Saisonstart war das eine starke Leistung.

Am Ende stand ein rundum gelungener Trainingstag: sechs Laser auf dem Wasser, viele wieder aufgefrischte Handgriffe, gute Stimmung und ein erfolgreicher Einstieg in die neue Saison.

Alle freuen sich nun auf die weiteren Trainings im Juni und Juli – und natürlich auf die geplante Jugendwoche im August. Die Saison kann kommen!

Aufgriggt is´!

Der Auftakt in die neue Trainingssaison der Jugend und ihrer Helfer begann in kleiner Runde – aber mit viel Motivation. Beim ersten Zusammenkommen zeigte sich der Ammersee noch wenig kooperativ: kaltes Wasser und nahezu kein Wind ließen die ursprünglichen Segelpläne schnell ins Wanken geraten.

Davon ließ sich die Gruppe jedoch nicht bremsen. Zunächst wurden zwei 420er und ein 470er sorgfältig aufgeriggt, um wieder Routine in die Handgriffe zu bekommen. Parallel dazu wurden alle Slipwägen überprüft und die Reifen aufgepumpt – beste Voraussetzungen also, zumindest technisch startklar zu sein.

Da der Wind weiterhin ausblieb, wurde kurzerhand umgeplant. Statt Segeltraining stand ein praktischer Funktionstest vom „Schlauchi“ auf dem Programm. Dieses musste auf den Slip-Trailer verladen und im Hinblick auf die anstehende Regatta gründlich geprüft werden. Die Gelegenheit wurde sinnvoll genutzt: Der Test wurde direkt mit einer kleinen Ausbildungseinheit verbunden, inklusive Einweisung in Inhalte rund um die Sportbootführerscheine.

Zwischen Technik, Training und Organisation durfte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen – ein gemeinsamer Eis-Stopp in Herrsching sorgte für die nötige Stärkung und gute Stimmung.

Fazit: Auch ohne Wind ein gelungener Start – die Saison kann kommen.

Mit vollem Wind in die Sommerferien – Jugendtraining bei der SGA

Der Sommer hat begonnen – und mit ihm auch das mittlerweile schon traditionelle Jugendtraining der Segelgemeinschaft Ammersee zum Start in die Sommerferien. Es trafen sich am ersten Ferienwochenende neun segelbegeisterte Jugendliche zu einem intensiven und spaßigen zweitägigen Training.

Normalerweise geht es für unseren Nachwuchs auf die Jollen – doch am ersten Tag stand eine andere Erfahrung auf dem Programm: Segeln mit dem Dickschiff! Unter der Anleitung der erfahrenen Bootführer Sarah und Christian, ging es auf zwei größere Boote. Das Besondere: die sechs Jugendlichen übernahmen Steuer und Kommando komplett selbstständig. Im Fokus stand die koordinierte Rollenverteilung an Bord und die Kommunikation innerhalb der Crew – ein wichtiges Lernziel, das mit Engagement und Begeisterung umgesetzt wurde. Es war beeindruckend zu sehen, wie souverän die Jugendlichen das Schiff führten und dabei als echtes Team zusammenarbeiteten.

Der Abend klang gemütlich im Clubhaus aus: Bei Pizza, einem Filmabend und anschließender Übernachtung auf Isomatten wurde noch viel gelacht, geredet – und von zukünftigen Segelabenteuern geträumt.

Am Samstag stießen drei weitere, jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu, die ihre ersten Erfahrungen im Opti vertiefen wollten. Insgesamt waren nun also neun Kinder und Jugendliche auf dem Wasser – und das bei schönen Segelbedingungen.

Vier Laser, ein 420er und drei Optis wurden klargemacht. Das Team des 420ers war in dieser Bootsklasse neu– doch nach intensiver Einweisung von Sarah an Land, war davon auf dem Wasser nichts mehr zu merken. Bei auffrischendem Wind zeigten sie, was sie am Vormittag erst gelernt hatten: mit vollem Einsatz wurde im Trapez gesegelt, was auch richtig gut aussah!

Auch die jüngeren Opti-Seglerinnen und -Segler machten tolle Fortschritte und waren mit viel Spaß bei der Sache. Die Kombination aus erfahrenen und neuen Gesichtern auf dem Wasser sorgte für eine aufgelockerte Stimmung, bei der der Teamgeist der Segelgemeinschaft deutlich spürbar war.

Danke an alle, die dieses Event möglich gemacht haben! Ein herzliches Dankeschön geht an die Eigner der beiden Dickschiffe, die engagierte Crew der beiden Begleitboote, die jederzeit für Sicherheit und Unterstützung sorgten – sowie an die Helfer an Land, die am Samstag sogar ein warmes Mittagessen bereitgestellt haben. Auch das trägt zu einem gelungenen Segelwochenende bei!

Mit motivierten jungen Seglerinnen und Seglern, tollen Lernerfolgen und ganz viel Spaß drum herum war das Jugendtraining zum Ferienstart ein voller Erfolg. Wir freuen uns auf die nächsten Trainings und Regatten!

Jugendwoche 2025

Am letzten Wochenende der Pfingstferien trafen wir uns – neun Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren und mehrere engagierte Betreuer – zu einem ganz besonderen Segelwochenende am Ammersee. Der Segelclub SGA hatte eingeladen, und wir waren voller Vorfreude auf gemeinsame Tage auf dem Wasser, neue Erfahrungen und viel Spaß.

Von Beginn an wurden wir vom Wetter überrascht – im allerbesten Sinne! Statt der für den Ammersee so typischen Sommerflaute oder launischen Gewitter begrüßte uns strahlender Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen. Und das Beste: Der Wind spielte mit! Perfekte Bedingungen also, um ausgiebig zu trainieren.

Unter der Anleitung unserer erfahrenen Segeltrainerin Sarah, ging es direkt aufs Wasser. Wie in den vergangenen Jahren durften die älteren Teilnehmer wieder mit den Lasern segeln, doch diesmal wollten auch viele von unseren Jüngeren nicht länger im Opti bleiben. Deswegen wurden im Verlauf alle verfügbaren Laser des Vereins in Betrieb genommen, sodass jede und jeder damit mal aufs Wasser konnte.

Ein Highlight war die Reaktivierung des 470ers aus dem SWB-Bestand. Nach längerer Pause holten wir das Boot aus dem Lager und testeten es mit verschiedenen Besatzungen. Für viele von uns war das die erste Erfahrung mit diesem Bootstyp – und sie war durchweg positiv.

Aber auch an Land war einiges geboten, vor allem rund um Essen. Am Abend des ersten Tages versammelten wir uns rund ums Lagerfeuer, machten Stockbrot und grillten Würstchen. Am Freitag wurde unter Sahras Anleitung zusammen gekocht und es gab indisches Curry. Am Samstagabend feierten wir den Abschluss mit einer Runde Partypizzen.

Insgesamt war es ein rundum gelungenes verlängertes Wochenende, das nicht nur seglerisch, sondern auch vom Spaß-Faktor ein voller Erfolg war. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Treffen mit der SGA-Jugend am Ammersee!

kurz vor der Ziellinie – Schafkopfregatta vorletzter Lauf

Nach etwas langwieriger Terminfindung fand am 21.02.2025 in der SGA der vierte „Wettfahrttag“ der diesjährigen Schafkopfregatta statt. 

Trotz überschaubarer Meldezahl fanden sich Teilnehmer aus 3 Clubs rund um dem Ammersee an den zwei Tischen des Abends zusammen. 

Die Vorrunde war hart umkämpft. Es wurden teilweise sogar Familienzugehörigkeiten in Frage gestellt. Dem Doppelsieger der diesjährigen Serie Maikl war Fortuna leider nicht hold. (Der gepachtete „DU“ wollte sich nicht materialisieren) So landeten am Finaltisch Werner, Max, Hans und Sami (nach unverschämten Kartenglück in den letzten 8 Spielen). 

Nachdem es lange knapp war konnte Sami sich gegen Ende noch von seinem Vater Hans absetzen und so das Familienduell für sich entscheiden. Nach einem Stechen schnappte Werner dem Max den letzten Fleischpreis vor der Nase weg. 

Es war wieder mal ein hervorragender und sehr geselliger Abend. Vielen Dank Mal wieder an Maria für die Verköstigung.  Für das Finale am 14.03. wäre es schön, wenn wir vielleicht wieder vier Tische zusammenbekommen würden. Also traut euch!  

Text: Samuel Leitl
Bild: Benedikt Nagel

Jahresauftakt „Um die Oide“

Am 12. Januar war erstmalig der „Welttag des Schafkopfens“. Sogar der Bayerische Philologenverband (bpv) äußert sich dazu und nennt „Schafkopfen“ eine Möglichkeit „Menschen zusammenzuführen und das Kartenspiel kennenzulernen.“

Voll auf der Höhe der Zeit also liegt unsere Segelgemeinschaft mit der Wettfahrt „Um die Oide“. Gestern, Freitag, 17.01., war es dann wieder so weit. Zur dritten Runde trafen sich (leider nur) acht Kartler – was ist da los? – bei bester Verpflegung (Freibier und die inzwischen legendären Sandwiches von Maria B.) im gut vorgeheizten Clubhaus.

Die jeweiligen Punktbesten der beiden Tische waren Altmeister Werner Gerstl, Max Ulreich vom DSC, Präsident Benedikt Nagel und der Sieger aus Runde 2, Mikel Nagel. Das Rennen blieb einige Zeit offen, ehe sich Werner mit einem grandiosen Blatt an die Spitze schob, und schon wie der sichere Sieger aussah. Dann die Wende: Sechs Laufende und zwei Schellen trieben Mikel ein breites Grinsen ins Gesicht. Nach seinem „Du“ lag er zwei Spiele vor Schluss schließlich wieder ganz weit vorne und holte sich die italienische Trüffelsalami. 

Am Freitag, 14.2., geht es weiter. Es wäre schön, wenn sich noch einige weitere Spieler fänden. Schließlich raten auch die Bayerischen Philologen zum „Schafkopfen“, stärkt das Spiel doch Teamfähigkeit und strategisches Denken…

Bild: Hans Leitl, Text: Mikel Nagel